Karlheinz Essl

Portrait KHE

7x7 fo(u)r clarinets

Musical mobile for clarinet quartet
2006



7x7 | Download | Instructions | Structures | Reviews



7x7 fo(u)r clarinets
Performed by Ensemble Moondog
SCHÖMER-HAUS Klosterneuburg, 9 Nov 2012


Instructions

The four players are positioned in the four corner points of a virtual square around the audience. The score is organized in a sort of chess board with 7x7 fields. Each field contains a musical phrase which duration is left to the discretion of the player. After finishing a phrase, the player makes a pause of an undefined length. Then he proceeds to the next motif and so on.

Each musician begins in one of the four corner fields of the grid. The entrance of the players is staggered. Player 1 starts with his phrase. When the maximum of the crescendo is reached, the second player enters, then the third and finally the forth. Each player takes an individual path through the grid following the directions of the respective arrows. Each path describes a spiral that finally ends in the center field.

Here, the players improvise with the supplied pitches using structures that have already been played before. Never fall into the habit of empty virtuosity. Instead, floating colors and textures that sum up into collective sound are feasible.

At a sign of the first player, the improvisation ends. Each player follows a diagonal that leads the the corner field opposed to the one on which he started. There the piece ends.


Spielregeln

7x7 fo(u)r clarinets ist eine Komposition für 4 Saxophone, die vorzugsweise in einem halligen Raum aufzuführen ist. Die 4 Spieler sind so um das Publikum herum aufgestellt, dass sie die Eckpunkte eines gedachten Quadrates markieren.

Beginn: Jeder Spieler beginnt mit einem anderen Kästchen in den Eckpunkten der Partitur. Am Anfang erfolgen die Einsätze gestaffelt: Spieler 1 (links oben) beginnt, sobald sein Crescendo das Maximum errreicht hat, setzt Spieler 2 ein. Sobald dieser sein Maximum erreicht hat, setzt Spieler 3 ein usw.

Fortgang: Jeder Spieler folgt der Pfeilrichtung und spielt jene Abfolge der Klangmotive, die in Form einer Spirale bis zum zentralen Kästchen in der Mitte der Partitur führt. Zwischen den einzelnen Motiven sollen kurze Pausen eingefügt werden - deren Länge wird vom Spieler aufgrund des musikalischen Zusammenhanges bestimmt.

Klimax: das zentrale Kästchen in der Mitte beinhaltet das vollständige harmonische Grundmaterial der Komposition, mit dem frei improvisiert werden soll. Alle in dem Stück verwendeteten Klangtypen dürfen verwendet und frei abgewandelt werden. Wichtig ist das Einfügen von Pausen in die Improvisation und das Reagieren auf das Spiel der anderen.

Ende: auf ein Zeichen hin wird die Improvisation nach und nach beendet; die Musiker spielen nun die Motive entlang einer Diagonale bis hin zum schräg gegenüber dem ursprünglichen Ausgangsfeld liegende Kästchen.


Score of 7x7 fo(u)r clarinets
© 2006 by Karlheinz Essl

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Structures
The score consists of several types of structures. The dynamics and duration are not defined and decided by players according to the global musical context, always striving to produce a collective sound together.

Drones: long sustained sounds. The duration is decided by the player.

Sforzati: short and loud impulse, sometimes with a grace note figure towards the main note

Ricochet: repetition figure with a decrescendo after the initial accent.

Melodies: always espressivo with a solistic attitude

Trills: always swelling and fading. The duration is decided by the player.


Klangbausteine
Die Partitur besteht aus 7x7 Kästchen; jedes davon beinhaltet ein musikalisches Motiv. Diese Klangbausteine lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen:

Liegetöne: Klänge von langer Dauer mit unterschiedlichem Dynamikverlauf. Die tatsächliche Dauer sowie die maximale Lautstärke liegen in der Entscheidung des Spielers. Glissandi sind so gleichmäßig wie möglich auszuführen und mit Ansatz und/oder Griffen zu unterstützen.

Sforzati: erscheinen als isolierte Impulse mit oder ohne Vorschlagsfiguren

Ricochet: Akzent mit raschen, kontinuierlich leiser werdende Tonwiederholungen, deren Länge vom Spieler bestimmt wird.

Melodiefragmente: sind stets espressivo und mit solistischer Attitüde zu spielen.

Triller: stets an- und abschwellend. Die tatsächliche Dauer sowie die maximale Lautstärke liegen im Ermessen des Spielers.



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Updated: 20 Aug 2017