Karlheinz Essl & Isabel Ettenauer

whatever shall be - bonus material

music for toy instruments and electronics
2013


Booklet deutsch | Videos | Making of | Interview | Live Concert



Die kleine Größe
Isabel Ettenauer, Karlheinz Essl und die Metamorphosen des Toy Pianos
von Christoph Wagner


Musikinstrumente machen bisweilen wundersame Verwandlungen durch. Das Toy Piano ist so ein Fall. Ursprünglich als Kinderspielzeug erfunden, findet es inzwischen zunehmend als Konzertinstrument Beachtung. Ob Pop, Jazz oder avantgardistische E-Musik, überall wird darauf zurückgegriffen.

Das Toy Piano gibt es in zweierlei Form: als Klavier oder Flügel - nur ein paar Nummern kleiner! Doch obwohl es eine konventionelle Pianotastatur besitzt, funktioniert die Tonerzeugung anders als beim normalen Klavier: statt Stahlsaiten werden Metallstäbe mit Hämmerchen angeschlagen. Das macht das Instrument zu einem Verwandten von Xylophon und Glockenspiel.

Was einst im Kinderzimmer begann, hat mittlerweile den Konzertsaal erreicht. 1948 schrieb der amerikanische Komponist John Cage mit der “Suite for Toy Piano” die erste ernsthafte Komposition für das Spielzeugklavier. Isabel Ettenauer stieß 1993 auf das fünfteilige Werk – mit weitreichenden Folgen. “Ich wollte dieses Werk unbedingt selbst aufführen und begab mich auf die Suche nach einem passenden Instrument, was nicht leicht war. Schließlich habe ich drei unterschiedliche Instrumente der Marke Schoenhut erworben,” erinnert sich die Toy Pianistin.

Bald entwickelte sich die Idee zu ihrem Projekt The Joy of Toy, wofür seither eine Vielzahl von Komponisten Stücke für das Toy Piano geschrieben haben. Dabei gilt es, für jede neue Komposition das optimale Instrument zu finden.

Inzwischen hat Isabel Ettenauer über 30 verschiedene Modelle zusammengetragen, viele davon aus zweiter Hand. Jedes Instrument hat seinen eigenen Charakter und besonderen Klang. Es gibt die unterschiedlichsten Typen, die alle anders klingen. Manche Instrumente haben Hämmerchen aus Holz, andere aus Plastik. Sie variieren auch in Größe und Tonumfang. Wenn die österreichische Pianistin heute zu einem Konzert reist, hat sie meist zumindest ein halbes Dutzend Toy Pianos im Gepäck. Die ausrangierten Kinderklaviere der Vergangenheit werden so zum Soundpool der Zukunft.

Im Zuge ihrer Konzerttätigkeit begegnete Isabel Ettenauer 2001 dem Komponisten Karlheinz Essl, der sich nach einem Konzert begeistert über das Toy Piano äußerte und anbot, ein Stück für das Instrument zu schreiben. Isabel Ettenauer lieh dem Komponisten für einige Zeit eines ihrer Toy Pianos, damit er sich darin vertiefen und damit experimentieren konnte. Essl tauchte dabei vollständig in die Materie ein.

Die Komposition Kalimba war das erste Stück, das aus Essls Klangforschungen hervorging. In diesem Werk wird ein winziger Lautsprecher im Instrumentenkasten plaziert, der elektronisch verfremdete Töne ins musikalische Geschehen einspeist. Sie vermischen sich mit den natürlichen Tönen des Kinderklaviers zu einem faszinierenden Spiel der Illusionen und Täuschungen.

Doch Essl drang noch tiefer ins Innere des Toy Pianos vor. Er übertrug John Cages Idee vom “präparierten Klavier” auf das Kinderinstrument und ließ in der Komposition whatever shall be einen Kreisel im Instrumentenkasten rotieren sowie Fingerhüte über die Metallstäbe gleiten, was einen Glissando-Effekt ergab. “Mit jedem neuen Stück, das Karlheinz Essl für das Toy Piano schrieb, näherte er sich dem Toy Piano auf eine andere Art und Weise,” sagt Ettenauer. “Jede neue Komposition bringt einen noch nie gehörten Klangkosmos zum Klingen und verlangt auch nach einem anderen Instrument.”

In Kompositionen wie WebernSpielWerk oder Sequitur V spielt Essl virtuos auf der Klaviatur digitaler Technologie und entführt mit Laptop, interaktiver Software, Ringmodulator, Flanger und Detuner das Toy-Piano ins Wunderland der Elektronik. Im Stück Pandora’s Revelation liefert eine Spieldose das akustische Ausgangsmaterial für die elektronische Verwandlungskunst. In Sequitur XIV tritt ein afrikanisches Daumenklavier an deren Stelle. Töne werden verfremdet und verformt, Klänge pulverisiert und im Raum verstäubt oder auf wundersame Weise vervielfältigt. Manchmal wird ihnen die Bodenhaftung genommen, um sie in scheinbarer Schwerelosigkeit durch den Raum schweben zu lassen. Ein anderes Mal werden Töne verlangsamt oder beschleunigt, bzw. man läßt sie kaskadenhaft sprudeln. Buntschillernde Klangballungen können sich nahezu in Stille auflösen, um kurz darauf wieder ihre ursprüngliche Gestalt anzunehmen. In Essls Kompositionen geht die Elektronik mit den akustischen Klängen des Toy Piano (bzw. der Spieldose oder des Daumenklaviers) eine wunderbare Symbiose ein.

So in den Raum der Elektronik verlängert, haben Isabel Ettenauer und Karlheinz Essl dem Toy Piano eine bahnbrechende Musik von visionärer Kraft beschert. Kompositionen von solchem Kaliber werden es in Zukunft schwerer machen, das Toy Piano als bloßes “Spielzeug” abzutun - von wegen “Kinderinstrument”!



Karlheinz Essls Kompositionen für Spielzeuginstrumente
Eine kurze Einführung von Isabel Ettenauer


Kalimba
für Toy Piano und Zuspielung (2005)

ist das erste Stück, das Karlheinz Essl für mich geschrieben hat. Als er sich mein Schoenhut Grand zum Experimentieren ausborgte, kam ihm die brilliante Idee, den Klang des Toy Pianos durch eine elektronische Zuspielung, der eine Aufnahme des selben Instruments zu Grunde liegt, zu erweitern. Ein kleiner Lautsprecher wurde im Inneren des Toy Pianos versteckt und ermöglichte die perfekte Mischung der Klänge des Instruments und der Zuspielung. Das Stück basiert ausschließlich auf einer Achtton-Skala, die Ganz- und Halbtonschritte abwechselt. Kalimba wurde am 15. September 2005 beim Komponistenforum Mittersill uraufgeführt.


Sequitur XIV
für Kalimba und Live-Elektronik (2009)

Im Jahr 2008 begann Karlheinz Essl einen Zyklus von Kompositionen namens Sequitur. Innerhalb von zwei Jahren komponierte er 14 Werke für unterschiedliche Soloinstrumente und Live-Elektronik, die von Luciano Berios Sequenze-Zyklus inspiriert wurden. Wie bei Berio erforscht jede Sequitur-Komposition die besondere Klangwelt jedes einzelnen Soloinstruments. Essl führt die Idee jedoch weiter und konfrontiert das Soloinstrument mit einer sehr komplexen elektronischen Begleitung. Der eigens dafür entwickelte Sequitur-Generator (geschrieben in Max/MSP) verarbeitet den Live-Input des Soloinstruments in Echtzeit und erschafft einen komplexen achtstimmigen Kanon – daher der Titel Sequitur, vom lateinischen Wort für ‘es folgt’. Während der Musiker mit seinem eigenen Spiel in verschiedensten Mutationen konfrontiert wird, fühlt er sich oft wie in einem Spiegelkabinett. Sequitur XIV wurde für Jennifer Hymer und ihr Kalimba!-Projekt komponiert.


WebernSpielWerk
für Toy Piano und Ringmodulator (2005/12)

ist quasi eine Miniatur-Version der Klanginstallation WebernUhrWerk, die anlässlich der 60. Wiederkehr von Anton Weberns Tod entstanden ist. Auf meinen Wunsch hin hat Karlheinz eine exakt notierte Toy Piano-Version des Stücks für mich komponiert. Beide Versionen wurden am 15. September 2005 beim Komponistenforum Mittersill uraufgeführt. Auf dieser CD ist das Werk in einer Live-Aufnahme zu hören, bei der ich auf einem drei-oktavigen Michelsonne spiele, begleitet von Karlheinz am Ringmodulator. Die Komposition hat vier Sätze: I. espressivo – ‘mit einem gewissen sprechenden Ausdruck’ – II. molto rubato – III. Gemessenen Schritts (‘wie Totenglocken’) – IV. sehr frei – ‘molto intenso’.


Pandora’s Revelation
für Music Box und Live-Elektronik (2009/13)

ist die Konzertversion von Pandora's Secret, einer Klang-Performance, die Karlheinz für meinen Circus Lebasi, einem Musik-Circus beim Festival Linz09, der Kulturhauptstadt Europas, komponierte. Das Stück, das für eine lochkartengesteuerte Spieluhr und Live-Elektronik komponiert wurde, basiert auf Essls Improvisations-Stück non Sequitur, das eine ähnliche Software verwendet wie der Sequitur-Generator.


Sequitur V
für Toy Piano und Live-Elektronik (2008)

Nachdem Karlheinz inzwischen schon mit dem Toy Piano vertraut war, hat er dieses Instrument glücklicherweise in seine wunderbare Sequitur-Reihe aufgenommen. In gewisser Weise stellt dieses Stück eine logische Weiterentwicklung der kompositorischen Ideen von Kalimba dar. Während man auf die komplexe elektronische Begleitung hört und darauf reagiert, hat man als MusikerIn viel mehr kreative Freiheit als bei einem Stück mit Zuspielung, und erlebt immer wieder Überraschungsmomente. Sequitur V hat einen Tonumfang von zwei Oktaven, und ich spiele es auf einem 25-tastigen Schoenhut Tabletop Toy Piano. Das Werk wurde am 20. Juni 2008 in der Alten Schmiede in Wien vor mir zur Uraufführung gebracht.


Listen Thing
Palindromischer Weihnachtskanon in vier Sätzen für Toy Piano (2008)

Im Dezember 2008 erhielt ich ein sehr nettes Weihnachtsgeschenk von Karlheinz Essl. Es war eine Komposition, die er gerade für seine Toy Piano-Freunde geschrieben hatte. Ursprünglich war es ein Stück für Spieluhr. In dieser Version wird eine speziell gestanzte Lochkarte in vier verschiedenen Richtungen in die Spieluhr eingelegt. Wenn die Lochkarte schließlich in ihrer Originalform gespielt wird (im letzten Satz), stellt sich heraus, dass es sich bei der Musik, die wir die ganze Zeit gehört haben, um das berühmte österreichische Weihnachtslied Stille Nacht (in einer speziellen Bearbeitung des Komponisten) handelt, das in vier verschiedenen Richtungen gespielt wurde. Karlheinz hatte die wunderbare Idee, eine Transkription dieses Stücks für Toy Piano zu notieren. Nicht nur die Musik kann in vier verschiedenen Variationen gehört werden, sondern auch die Titel der vier Sätze sind Anagramme des englischen Titels Silent Night. 1. Tingle Hints (Umkehrung) 2. Shingle Tint (Krebs) 3. Lent in Sight (Krebsumkehrung) 4. Silent Night (Grundform)


whatever shall be
für Toy Piano und Live-Elektronik (2010)

Im Jahr 2010 beauftragte meine Toy Piano-Kollegin Phyllis Chen aus New York Karlheinz Essl mit einer Komposition, die inzwischen eines meiner absoluten Lieblingswerke geworden ist. In dieser Komposition macht Essl erstmals Gebrauch von Klängen, die im Inneren des Toy Pianos erzeugt werden können. Wie bei Sequitur V wird ein Kontaktmikrophon am Resonanzboden des Instrumentes angebracht und mit einem maßgeschneiderten Computerprogramm, das als eine Art klanglicher Teilchenbeschleuniger agiert, verbunden. Während ihrer Reise durch das Stück hat die Musikerin nicht nur auf dem Resonanzboden zu kratzen und zu klopfen, sondern muss auch mit den Füßen stampfen (die Quelle des Rhythmus’ wird erst später verraten…) und macht Gebrauch von einigen speziellen Objekten. Ein Dreidel (ein vierseitiger Kreisel) wird im Inneren des Toy Pianos gedreht, und ein Fingerhut, der über die Klangstäbe des Instruments gleitet, erzeugt wunderbare Glissandos. An gewissen Stellen wird auch auf den Tasten des Toy Pianos gespielt, doch selbst diese Klänge verdichten sich zu explosiven Glissandos. Ganz am Schluss des Stücks kommt eine kleine Spieluhr ins Spiel. Im Inneren des Toy Pianos hört man das bekannte Lied ‘Que Sera, Sera (Whatever Will be, Will be)’ aus dem Hitchcock-Film The Man Who Knew Too Much. Die Magie des Stücks hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass alles was vor dem Eintritt dieser wunderschönen Melodie zu hören ist – alle rhythmischen Elemente, melodischen Motive, ja sogar die harmonischen Strukturen – von genau dieser Melodie hergeleitet wurde.



Statements


Nicht bloß ein Spielzeug!
Karlheinz Essl über seine Zusammenarbeit mit Isabel Ettenauer

Als mich Isabel 2005 fragte, ob ich ein Stück für sie komponieren wolle, habe ich mir ein Spielzeugklavier zum Experimentieren von ihr ausgeborgt. Recht bald aber erkannte ich, dass dieses Instrument nichts mit dem Klavier, so wie wir es kennen, gemeinsam hat. Wenn ich dort eine Taste anschlage, höre ich nicht bloß einen Ton, sondern auch das ganze Klavierrepertoire von Bach bis Boulez. Dadurch wurde es für mich zunehmend schwieriger, für das Klavier zu komponieren, weil es so stark mit musikalischer Bedeutung und Musikgeschichte aufgeladen ist. Dies jedoch passiert nicht, wenn ich auf dem Toy Piano spiele. Sein Klang erinnert an Glocken, an Gamelan oder das afrikanische Daumenklavier - faszinierende Klangwelten jenseits unseres engen westlichen Horizonts.

Auf Grund seiner Bauart sind die klanglichen Möglichkeiten des Spielzeugklaviers jedoch eingeschränkt. Deshalb begann ich, mit den Mitteln der Elektronik zu experimentieren und entwickelte Computerprogramme, um eine Art Hyper-Instrument zu schaffen, in dem das Toy Piano (bzw. die Kalimba oder eine Spieluhr) als Klangquelle fungiert. Dies führte zu erstaunlichen klanglichen Resultaten, in denen sich das bislang ärmliche Instrument in ein reiches und klangmächtiges verwandelte.

Isabel hat mich ständig ermutigt, meine Klangforschungen in diesem Bereich weiterzutreiben. Während unserer vieljährigen Zusammenarbeit entwickelte sie sich zu einer Spezialistin im Gebrauch meiner Computerprogramme, mit der sie meine verschiedenen Kompositionen ohne zusätzliche Hilfe alleine aufführen kann. Als weiterer Motivationsfaktor kam dazu, dass sie meine Stück auf der ganzen Welt aufführt. Ihr ist es zu verdanken, dass ich eine ganze Reihe von Werken für Spielzeuginstrumente schrieb, zuletzt auch ein Konzert für Toy Piano und Ensemble, immer auf der Suche nach neuen Ideen und aufregenden Klängen


Whatever shall be
Isabel Ettenauer über ihre Zusammenarbeit mit Karlheinz Essl

Meine Zusammenarbeit mit Karlheinz Essl kommt mir in vielerlei Hinsicht einzigartig vor. Unsere Wege kreuzten sich erstmals am Beginn meiner Toy Piano-Karriere im Frühjahr 2001. Es war dabei nicht absehbar, dass seine Werke ein Jahrzehnt später nicht mehr aus meinem Repertoire wegzudenken sein würden. Kein anderer Komponist hat ein solch umfangreiches Oeuvre für Toy Piano geschaffen, bei dem jedes einzelne Werk eine eigene Welt darstellt. Mit jeder neuen Komposition für Toy Piano wurde dessen Klangwelt mehr erforscht. Die Resulate waren immer außergewöhnlich und haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen.

Es war auch Karlheinz, der mich in das Spiel mit Live-Elektronik eingeführt hat. Ich wollte unbedingt lernen, wie man seine selbstentwickelte Software verwendet, wobei jedes neue Stück eine neue Herausforderung bedeutete. Karlheinz stand mir dabei immer sehr wohlwollend und entspannt mit Rat und Tat zur Seite. Durch ihn entstand bei mir auch der Wunsch, mich anderen kleinen Instrumenten, wie Kalimba und Spieluhr zu nähern.

Es stellte sich schließlich heraus, dass Karlheinz’ Kompositionen für kleine Instrumente wunderbaren Stoff für eine CD liefern würden. Ich finde es nicht nur interessant, das Toy Piano auf so viele verschiedene Arten zu präsentieren, sondern ich mag zum Beispiel auch die Gegenüberstellung des Toy Piano-Stücks Kalimba mit seiner Komposition für Kalimba und Live-Elektronik. Zweimal kommt auch eine Spieluhr zum Einsatz, wobei mir die Tatsache gefällt, dass das Stück Listen Thing ursprünglich ebenfalls für dieses Instrument komponiert wurde.

Der Titel des Albums war mir schnell klar: Eines der wichtigsten Werke, die darauf zu hören sind, heißt so, und ausserdem scheint dies auch ein Leitmotiv für unsere Zusammenarbeit geworden zu sein: allem gegenüber aufgeschlossen zu bleiben, wohin es uns auch führen möge.



Videos

from the live recordings of this CD


WebernSpielWerk
Concert on 23 Jan 2013 at the Essl Museum Klosterneuburg


Listen Thing
Recording session on 27 Dec 2011 at Studio kHz




Making of

Photo documentation of the CD production


Concert at the Essl Museum
23 Jan 2013

stage setting
 

before the concert

Sequitur XIV

Sequitur XIV
  Sequitur XIV

Sequitur XIV

WebernSpielWerk

WebernSpielWerk
  WebernSpielWerk

WebernSpielWerk

Pandora's Revelation

Pandora's Revelation
  Pandora's Revelation

Pandora's Revelation

Sequitur V

Sequitur V
  whatever shall be

whatever shall be



CD production
January to June 2013

making plans
 

software programming

set-up for the recording
 

punch-card for the music box

facing Catrina
 

revealing Pandora's secret

Isabel in the recording booth
 

the control room with Hans Döllinger

photo shooting with Julia Wesely
 

text editing with Peter Burt




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Updated: 16 Dec 2016