Karlheinz Essl

Portrait KHE


Kurzbiographie


Geboren 1960 in Wien.

Studium an der Wiener Musikhochschule (1981-87):

Studium an der Universität Wien (1979-89): Zunächst Kontrabassist in verschiedenen Kammermusik- und Jazz-Formationen. Auseinandersetzung mit mittelalterlicher Musik und deren Aufführungspraxis. Theoretische und kompositorische Aufarbeitung serieller Denkansätze. Untersuchungen zur Formalisierbarkeit musikalischer Prozesse (Computer Aided Composition) führen zur Entwicklung von Computerprogrammen für "Algorithmische Komposition". Zahlreiche Veröffentlichungen zur zeitgenössischen Kompositionstheorie.

1990-94 "composer in residence" bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. 1992/93 Performance-Projekt Partikel-Bewegungen mit Harald Naegeli, dem "Sprayer von Zürich". 1992/93 Realisierung Kompositionsauftrags des IRCAM in Paris. 1989/99 verschiedenste ortsspezifische Realisierungen des work-in-progress fLOW mit Musikern aus unterschiedlichsten Genres. 1997 Komponistenportrait bei den Salzburger Festspielen im Rahmen der Reihe „Next Generation“. 2003 artist-in-residence des Festivals musik aktuell, 2004 Kuratur der Reihe AKZENTE am Brucknerhaus in Linz.

Unterrichtete zwischen 1995-2006 "Algorithmic Composition" am Studio for Advanced Music and Media Technology (SAMT) der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Gastvorlesungen in Graz, Toronto, Kopenhagen, Köln, Stuttgart, Hamburg, Groningen und Wien. Musikintendant des Essl Museums in Klosterneuburg: Betreuung der Konzertreihen "Musik im SCHÖMER-HAUS" und "react_chain_".

Seit 2007 Kompositionsprofessur für elektro-akustische und experimentelle Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Neben Instrumentalwerken und Kompositionen mit Live-Elektronik auch Realtime-Kompositionen, Improvisationskonzepte, Klanginstallationen, "site"-spezifische Musik- und Raum-Performances sowie Internet-Projekte. Ständige Auftritte als Live-Performer mit seinem selbstentwickelten computerbasierten Meta-Instrument m@ze°2 (Modular Algorithmic Zound Environment) im Bereich von New Electronic Musik und freier Improvisation.

Aufführungen bei zahlreichen internationalen Musikfestivals, u.a. WIEN MODERN, Musikprotokoll, Ars Musica (Brüssel), Biennale (Zagreb), Presence (Paris), Schönberg-Festival (Duisburg), Sonar (Barcelona), Convergence Festival (New London), NEMO '96 (Chicago), Ensemblia (Mönchengladbach), Musica (Strasbourg), ISEA (Chicago), Salzburger Festspiele, ISCM World Music Days (Rumänien), First Iteration - Generative Systems in the Electronic Arts (Melbourne), Fuori di qui (Rom), 10th Florida Electroacoustic Music Festival, Electronic Music Convention of Switzerland (Bern), New Zealand Festival (Wellington), RESONANCES (Paris 2004), Art meets Media (Tokyo), LA Sonic Odyssey (Los Angeles), Festival Cultural del Mayo (Mexico), TRANSIT (Leuven), The New Austrian Sound of Music (Berlin), Sound Ways (St. Petersburg)

Zusammenarbeit mit Ensembles wie: Arditti Quartet (London), Ensemble Modern (Frankfurt), Klangforum (Wien), Het Nieuw Ensemble (Amsterdam), Ensemble InterContemporain (Paris), Ensemble Recherche (Freiburg), Champ d'Action (Antwerpen), Elision Ensemble (Brisbane), Ensemble XX. Jahrhundert, Studio Percussion graz, Ensemble Intégrales (Hamburg), Radio Symphonieorchester Wien, Orpheus Trio, Wiener Saxophonquartett und zahlreichen Musikern aus der freien Improvisations- und Elektronikszene.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.essl.at/.


Hier ist ein ausführlicher Lebenslauf zu finden...


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Updated: 26 Feb 2007